La familia es todo
Show notes
Die Sommerpause geht weiter, und der Hons liest zum zweiten Mal aus „Das Leben ist kein Bauernhof" vor. Diesmal wird es länger: das Kapitel „La familia es todo" ab Seite 160, ein Stück, das er bei Lesungen nie untergebracht hat, weil es schlicht zu ausladend ist. Für einen Podcast dagegen die ideale Länge.
Es gibt Tage, von denen man schon beim Aufstehen weiß, dass sie nichts werden. Ein Urologentermin zum Beispiel. Oder der Besuch von Bruder Josef, Diplom-Ingenieur aus Graz, Liebling der Eltern, Besitzer eines Hauses mit Blick über die Stadt und dennoch fest entschlossen, seinen Geburtstag am Hof zu feiern. Die Snacks soll Elke machen, die Torte bringt er selbst mit. Was das für eine Torte ist, erfährt man später und es passt zum Rest.
Rund um die Festtafel versammelt sich, was Schlatzing an Verwandtschaft aufbieten kann. Die Eltern, die bis heute finden, der falsche Sohn habe den Hof bekommen. Der 98-jährige Opa, der bei leerem Hörgerät lästert, als führe er eine Kompanie an, und der sich im Alter noch eine Freundin zugelegt hat, ausgerechnet den Jugendschwarm des eigenen Sohnes. Schwägerin Anastasia, Achtsamkeitstrainerin mit adeligem Auftreten und einer Familiengeschichte, deren Rekonstruktion allein ein halbes Kapitel füllt. Und Nachbar Jochen, der als Veganer beim Sushi eine kleine Ausnahme macht und damit zum unerwarteten Lichtblick des Nachmittags wird.
Zwischen Gulasch, Babykatzen, einer Debatte über Milchvieh und Mutterkuhhaltung sowie Opas Erinnerungen an den Krieg schiebt sich Josef zur eigentlichen Ankündigung vor. Er will bauen. In Schlatzing. Auf einem bestimmten Hügel. Und er hat dazu ein Argument, das seit der Hofübergabe unausgesprochen im Raum liegt.
Am Ende bleiben drei Männer am Tisch sitzen, ein Stromverteiler wartet auf seinen Einsatz, und für die nächste Familienfeier steht der Anlass bereits fest.
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Show transcript
00:00:17: Grüße Kalle miteinander!
00:00:19: Herzlich willkommen zu meinem wöchentlichen Podcast.
00:00:23: Aber heute ist ja nicht so richtig, ich habe letzte Woche schon gesagt, ich hab eine kleine Sommerpause, ein bisschen Brainstorming, ein bissel hinauslüften.
00:00:32: aber extra für euch, für meine großen Fans habe ich Vorarbeit geleistet.
00:00:37: Ich lese hier etwas vor, die letzten Wochen habe ich schon etwas vorgelesen.
00:00:41: Heute gibt es noch einen Kapitel aus Das Leben ist kein Bauernhof.
00:00:46: Also ich kann das Buch nur empfehlen Nicht nur weil ich selber geschrieben habe, sondern weil es einfach sehr lustig find.
00:00:53: Es geht auch eben um mein Leben in Schlazsing mitten hier oben mit dem Zutzelbau und den Klotzelbau.
00:00:58: Die Creme de la Crème von Schlazzin marschierten einfach auf in den Buch.
00:01:01: Und heute lese ich euch vor ein bisschen was längeres Spanisch La Familia Estodo Seit die Hundertsechzehnte eher schon weiter hinten.
00:01:13: Aber ich schnuppe Marmaläne ein bissel.
00:01:16: Das hab' ich bei der Lesung noch nie gehabt Weil's bis länger ist.
00:01:20: Aber für ein Brotkast, wie die alle länger.
00:01:23: Es gibt Tage an denen du beim Aufstehen schon weißt das wird heute nichts.
00:01:29: Ein Termin beim Eurologen hat zum Beispiel das Potenzial dir den Tag zu versauen oder du hast gemäht weil damit deine Logi im radio schönes Wetter vorhergesagt hat.
00:01:40: stehst aber bering auf und musst zusehen wieder ein schönes fast schon trockenes Heu wieder nass wird dann verteufelst du den neuen tag frühmorgens.
00:01:49: Der heutige Tag wurde mir allerdings schon einige Zeit im Voraus vermisst.
00:01:57: Am Samstag wird uns der Josef besuchen kommen, eröffnet mir Elke aus heiterem Himmel.
00:02:03: Welcher Josef?
00:02:04: Im ersten Moment saß ich auf der Leitung.
00:02:07: Dein Josef, helfe sie mich auf die Sprünge!
00:02:10: weiß mein Josef.
00:02:13: Ich stellte mich schon immer ein bisschen blöd obwohl ich schon ahnte welcher Joseph gemeint war.
00:02:20: Geh Hans, dein Bruder!
00:02:22: Josef Betutschnig.
00:02:25: Meine laune rasselte Schlagartige in den Keller.
00:02:28: Ja ich habe eine Bruder, der ist etwas komisch allerdings nicht komisch im Sinne von lustig sondern einfach komisch.
00:02:37: Der war als Kindchen-Eingartig.
00:02:39: Guter Schüler viele Freunde überall beliebt ausgezeichneter Sportler Minimaler Pickelbefall ein Mädchenschwamm auf gut Deutsch Er war das komplette Gegenteil von mir oder ich von ihm, je nachdem.
00:02:55: Ein Koala-Bär hat mehr Feinde als dieser Josef und wie er so ist wenn auf einem Bauernhof zwei Nachfolger zur Verfügung stehen der eine Sohn wird Bauer und übernimmt die Arbeit und die Schulden.
00:03:09: Der zweite Sohn erhält ein paar Sparbücher und wird zum Studieren in die Stadt geschickt.
00:03:15: Gott sei Dank Hat er nur die Sparbücher bekommen, denn früher hätte einem weichenden Bauernsohn viel mehr zugestanden.
00:03:23: Mein Urgroßvater musste als ehrenelterlichen Hof übernahm seinen Bruder den Windzent die halbe Alm abtreten – das war der Betutschnikalm!
00:03:34: Die hatte sich mein Ur-Ur-Uhrgrußvater seinerzeit erheiratet ein wunderschönes achtzigekta großes Gebiet.
00:03:41: Davon musste er vierzig Hektar beste Alpenwiese hergeben.
00:03:45: Mit dem Ergebnis, dass Vincent keine Zwerberung später sein Geschenk beim Kartenspielen gegen den uralten Kürzenbauer setzte und alles verlor!
00:03:58: Mein Urgroßvater wiederum befahl vierzig Jahre später als Erdenhof an seine Sohn – also meinen Großvater begabt – das er die Verbliebenen Almen seinen beiden geschwistern der Magdalena und dem Jakob schränken musste.
00:04:13: Die wiederum verkauften ihre Almanteile so schnell wie möglich, wie dann den alten Kluatzenbauer!
00:04:20: Mein Großvater stand nun da mit einem Haufen Rinder aber keiner Almen.
00:04:24: Darum mußt er eine Kredit aufnehmen um sich bei der Schlatzinger-Almgemeinschaft einkaufen zu können.
00:04:32: Als der Großvator fünfundreißig Jahre später den Hof an seine Sohn also meinen Vater übergab, mußte dieser seinen drei Geschwistern schöne Felder als Baugrunde schenken.
00:04:44: Nun war, als ich den Urhof übernommen habe nicht mehr für übrig von einem ängstigen Imperium!
00:04:50: Was also sollte mein Bruder Josef aus Auszahlung bekommen?
00:04:54: Zum Glück verließ uns drei Jahre zuvor die kindellose verwiderte Tante meiner Mutter.
00:05:00: Als leidenschaftliche Lottespielerin hatte sie nach Jahrzehnten langer Bechtröhne Hundertzehntausend Euro gewonnen.
00:05:08: Der hat geschockt über den unerwarteten Gewinn, versagte ihr Herzschrittmacher und sie starb noch ehe der Abspann zu sechs aus fünf von vierzig zu Ende war.
00:05:21: Anstelle eigener Kinder erbte meine Mutter.
00:05:25: Diese bereifte das Sparbuch mit den hundertdreitausend Euro – die Differenz verschluckte die Bledigungsfeier dem armen Josef als kleine Mitgift am Tag meiner Hofübernahme!
00:05:39: Haus, dir gehört jetzt das komplette Anwesen.
00:05:41: Jetzt bist du der Herr im Haus.
00:05:43: Dein Bruder hat es nicht so gut wie Du!
00:05:45: Er muss sich sein Leben selbst aufbauen, meint meine Eltern, nachdem wir die Kanzlei des Notars verlassen hatte.
00:05:53: Nun mit einem hübschen Sümmchen am Sparbuch und der Offiziell Beendigung allerlässigen Verpflichtungen gegenüber unseren Eltern und dem Hof war Josef selbstverständlich happy.
00:06:02: Der Herr im haus musste nach der Übernahme erst einmal zur Bank marschieren um einen Kredit betteln.
00:06:09: Unser Wohnhaus war mehr als renovierungsbedürftig.
00:06:13: Warum willst du den Umbauen hauen?
00:06:15: Das Haus ist doch so schön groß, sagte meine Mutter gerne.
00:06:19: Wie das Zusammenleben vor hundert Jahren funktioniert hat weiß ich nicht.
00:06:23: Doch heutzutage ist es nicht immer einfach mit mehreren Generationen und einem Dachwohnen.
00:06:28: Es ergeben sich automatisch gewisse Konfliktkerle.
00:06:32: Um diesen Fortzubeug ist es gut einige Maßnahmen zu ergreifen.
00:06:37: Wichtig ist, dass jede Generation ihren eigenen Wohnbereich hat.
00:06:41: Jeder sollte einen separaten Hausengang, ein eigenes Wohnzimmer, Badezimmer und natürlich seine eigene Küche besitzen!
00:06:49: Stell dir vor es gibt nur eine Küche für Jung- und Alt, du siehst gemütlich am Tisch, willst in Ruhe dein Schnitzel kauen?
00:06:55: Aber die Alt bohren quatscht ständig auf dich ein.
00:06:58: Nichts ist der Recht.
00:06:59: Da muss man schon hoch konzentriert bleiben Und aufpassen das einem nicht die Gabel ausrutscht.
00:07:05: Wir haben recht gut gelöst, den Umbau.
00:07:08: Für unseren Bereich des Hauses wurde alles neu gemacht und im Erdgeschoss wo die Eltern sind und der Urgrußvorder war, beließen wir alles beim Alten.
00:07:18: Und grundsätzlich funktioniert das Zusammenleben bei uns recht gut so lange wie wir es nicht zu oft über den Weg laufen.
00:07:25: Platz haben meine Eltern doch mehr als genug seit mein Opa ausgezogen ist.
00:07:30: Ja, der Opa lebt noch.
00:07:32: er ist quitschvidel Mit seinen Achtundneunzig Jahren, im Frühjahr zwanzig-einundzwanzig.
00:07:38: Ja wie steht das Coronavirus?
00:07:40: Nachdem die zwei roten Striche auf seinem Test erschienen waren schlich ich als erstes zu meinem Kleiderschrank um nachzusehen ob ich für den Fall der Fälle ein passendes schwarzes Gewandberat hätte also einen Anzug.
00:07:54: Einen konnte ich finden meine Firmenanzug aber den hatte meine Frau wohl mal so heiß gewaschen.
00:08:02: Zum Glück brauchte ich ohne Hinkennanzug.
00:08:04: Mein Opa erwischte eine sehr milde Form der Covid-Erkrankung.
00:08:09: Seine Therapie bestand aus zweitäglichen Gurgleinheiten mit Eingorin, darüber hinaus ließ er sich auch sein Stampalfernepanker nach jedem Mittagessen nicht nehmen.
00:08:20: Mein opa ist dermaßen fit, dass er sich sogar noch einen Freund hinzugelegt hat – die Steinhäuber Aloysia!
00:08:27: Sie hat mit meinem Vater die Schulbank
00:08:30: gerückt.".
00:08:31: Als ihr Mann seine letzte Ruhestätte auf dem Stadtsing auf Githof bezog, ließ sich mein Großvater nichts mehr mal bitten.
00:08:37: Als Kavalier der alten Schule machte er den Hof und zog kurze Zeit später bei ihr ein.
00:08:44: Das war eine große Aufregung bei uns daheim!
00:08:47: Warum musste denn der alte Dept noch wie ein Dinecha herumdurteln?
00:08:50: Mein Vater schämte sich in Grund um Boden – schließlich war er als junger Mann jahrelang heimlich in die Aloysia verliebt gewesen….
00:08:58: Er hatte sich sogar einmal in Oberschenkel gebrochen, als er bei ihr hatte Fensterln wollen.
00:09:04: Hallo ist er ihm aber anstelle eines Küsschens zur Begrüßung mit einem Hammer auf die Finger gekloppt hatte.
00:09:13: Schön blöd also wenn sich Opa quasi ihn vorbeigehen seinen damaligen Schwarm schnappte!
00:09:18: Wie auch immer diese Verwandtschaft erwartet mich heute denn mein Bruder Josef der Liebling meiner Eltern hat beschlossen sein Geburtstag bewusst zu Hause zu feiern.
00:09:29: Ja, hat der Kernergernis zu Hause?
00:09:31: frag ich meine Frau nachdem sie von mir von den Plänen ihre Schwagers berichtet hatte.
00:09:36: Doch doch hat er!
00:09:37: Denn nach seinem Studium der Wasserwirtschaft und Umwelttechnik in Graz wippte er die Blommische ja gleich dort und baut sich ein wunderschönes Haus mit Glück über die ganze Stadt.
00:09:47: Natürlich hauen's aber sein Haus ist eben in Graiz und er möchte seinen Geburtstag gerne gemeinsam mit ihren Liebsten fern.
00:09:55: Stört mich meine Frau auf... Ja, und warum bin ich jetzt unbedingt los am Hof heilen?
00:10:00: Frag' ich.
00:10:01: Während meine Frau die Augen verrät.
00:10:04: Das ist wieder mal typisch für mich so ein Schnorger.
00:10:06: Wenn der Geizkrank wenigstens in einem der umliegenden Gasthäuser oder im Café Marianne eine Bade geschmissen hätte Dann wäre Meine Ausrede gewesen Sorry Ich kann leider nicht kommen.
00:10:19: Die Fliesen im Ballezimmer müssen gezählt werden.
00:10:21: Was soll ich mir in meinem eigenen Haus einen Fall lassen?
00:10:25: Weißt du, Elke?
00:10:26: In einem Gasthaus zu freien ist viel zu unpersönlich.
00:10:28: Aber zu Hause am Hof hat alles mehr Flair!
00:10:31: behauptet mein Bruder am Telefon und bat Elke auch gleich trotzfrech, ob sie für seine Bade nicht eventuell ein Bassnecks zubereiten könnte.
00:10:41: Er würde die Torte mitbringen.
00:10:44: Sag mal, bist Du nur allerdings Josefs
00:10:47: Angestellte?!
00:10:48: Wie kommt er auf die Idee dass Du fürs seine Bate aufkuchen sollst?
00:10:53: Ja, ein bisschen unverschämt ist das schon.
00:10:54: Andererseits ist Josef der Daufbarte vom Max und außerdem kommt er eh nur mehr selten nach Schlatzing seit dem vor fünf Jahren die Luft aus seinen Reifen gelassen hast.
00:11:04: Er rührt mich meine Frau an den letzten Streit mit meinem nervigen Bruder.
00:11:09: Am Nachmittag stehen wir also alle vor dem Haus und warten auf die Ankunft des Verlorenes Sohnes.
00:11:16: Meine Eltern haben es sich nicht nehmen lassen Luftballons und Gelandene an den Gartenzahn zu hängen, und Papiertröten zu verteilen.
00:11:25: Lisa Konstantin und Hannes haben für das Geburtstagskind ein Plakat gestaltet – und Opa hat seine Aloysia im Schlepptau!
00:11:33: Mein Sohn Max und ich stehen etwas im Hintergrund und singen nicht mit als Josef mit seinem Audi Q-Acht angebraust kommt.
00:11:41: Am Balfour Sitz sitzt eine Frau Anastasia auf der Rückbank.
00:11:44: die beiden Kinder… Fragen mich jetzt... Aber nicht, wie sie heißen.
00:11:48: Ich glaube es ist ein Pupp und ein Mädchen.
00:11:51: Zwillinge jedenfalls!
00:11:52: Allerdings sind wir nicht blutzverwandt da meine Schwiegerin die Kinder in die Ehe mitgebracht hat.
00:11:58: Als der Besuchausstieg gibt's Busse links, Busse rechts Umarmung hier und geknutsche da.
00:12:06: Meine Teilnahme an dieser stürmischen Begrüßung hält sich in Grenzen.
00:12:09: Das liegt einerseits an Josef persönlich andererseits auch an meiner Schwiegerin Denn diese ist meines Erachtens mit besonderer Vorsicht zu genießen.
00:12:19: Früher als Diodästätik verdient sie heute als Achtsamkeitstrainerin ihr Geld.
00:12:24: Ihre Art ist zuckersüß, manche mögen darauf hereinfallen – ich aber weiß!
00:12:30: Sobald man sich umdreht schießt sie ihre Giftpfeile ab.
00:12:34: Anastasia bewegt sich nicht wie normale Frauen, sie stolziert faun gleich.
00:12:39: Kennt man sie noch nicht?
00:12:40: Erweckt Josephs bessere Hälfte den Eindruck… eine Alesfamilie entsprungen zu sein, was sie auch bestimmt gern wäre.
00:12:49: In Wahrheit kommt Anastasia aus brischeligen Verhältnissen.
00:12:52: Ihre Mutter wuchs nur zwei Dörfer von uns entfernt auf.
00:12:55: Genauer gesagt ist meine Schwiegerin eine weitschichtige Verwandte vom Lackerbauer.
00:13:00: Der hat das seinerzeit mit der Holzsinger Liesel drei Kinder.
00:13:03: Die Holzsingers Liesl war ja zuerst nur Markt beim Lackabau, denn der Lackhabauer Fulgus Savitzelbauer hätte eigentlich die Dalitna Maria heiraten sollen, weil sie einen schönen Wald als Mitgift in die Ehe gebracht hätte.
00:13:15: Leider Gottes war die Holzsengers Liesle in jungen Jahren außerordentlich fisch und hatte Dalitnar Maria ohne mit der Wumpan zu zucken den Lackhaubau ausgespannt!
00:13:23: Ruckzuck entsprang in dieser Verbindung drei Kinder.
00:13:26: Nach einigen Jahren erloscht die große Leidenschaft, woraufhin die Holzingers-Liesel den Lackerbauer verließ und zum Trutschinger Franz Fulgur drei Sandfelder zog.
00:13:34: Ihre Kinder nahm sie mit also nicht alle eines Liesels zurück.
00:13:37: Die Tochter Resen Zizila blieb bei ihr.
00:13:39: Die Ziziler müsste man eigentlich kennen.
00:13:41: Sie heute?
00:13:42: Mit dem Neffen vom Hubariter Karl ein Kind und die Rese arbeitete mittlerweile in Tirol als Kellnerin.
00:13:48: Ihren Sohn, den Lois ließt die Holzeners Liesel damals beim Vater.
00:13:53: Der Lois hat in seiner frühen Jugend mit der dritteldesten Tochter von Klaus-Bauer Kurt, der Anchi nach der Polonese aber noch vor der Gefäheeröffnung am Jägerball in Fjallach ein Kind gezeigt.
00:14:04: Die kleine Helmer nämlich!
00:14:06: Im Blumengeschäft Glühner Daumen hat Anchi eine Zeit lang die Trauergrenze arrangiert bis sie auf einer Weihnachtsferde den Straßenbahnfahrer Hugo Herbst kennenlernte.
00:14:17: Ihm Zuliebe zog die Tochter vom Klaus Bauer Kurt nach Graz.
00:14:22: Natürlich nahm sie die Helmer mit in die Stadt.
00:14:25: Im Alter von fünfzehn Jahren kamen die Helme allerdings alleine zurück nach Stadtsing, um eine Kochkellerlehre beim Hirschwirt zu absolvieren.
00:14:31: Dummerweise kam dem jungen Mädchen kurz vor der Lehrabschlussprüfung ein attraktiver Urlauber-Gast aus Holland in die Quere und beschierte Helmer in Überraschung – die neun Monate später das Licht der Welt erblicken sollte!
00:14:44: Und den ganzen Geschwärts im Dorf zu entkommen zog die Helma wieder zu ihrer Mutter nach Graz noch bevor der Babybrauch zu groß war….
00:14:51: Folgendes Baby war die Anastasia.
00:14:55: Der Josef lernte die Anasdase bei einem Bodger Turnier am Grazer Ländplatz kennen, es dürfte Liebe auf den ersten Blick gewesen sein.
00:15:03: Jedenfalls ging alles recht schnell mit den Beinen und der Josef bekam zu seinem neuen Glück gleich noch zwei Kinder geschenkt.
00:15:10: Dener Zugehöring Vater hat er bis heute nicht gesehen.
00:15:13: Die Anastasi behauptet ein berühmter französischer Schauspieler sei der Zeuger Bei Dreharbeiten zu einem Krimi.
00:15:19: am Grazer Urturm habe ich sie als Statistin eine Eisverkäuferung gemiemt.
00:15:23: So soll es in einer Drehpause zwischen Straccia Teller und bis dazu ein Eisheiß hergegangen sein!
00:15:29: Mir ist allerdings zur Ohr angekommen, dass der Zbillinger vom Siegfried Knall sind langjähriger Polier im Gotthatteungeh.
00:15:38: Happy Birthday to you, happy birthday dear Joseph.
00:15:45: singt unser Familienkorb mit voller Embrust.
00:15:48: Bei heute keines Regen ne Stimme oder Schnein schießen Josef die Tränen in den Augen.
00:15:55: Anastasia zaubert währenddessen voll stolz eine selbst gekaufte Kopenrad und diese Sacher dort aus dem Kofferraum Und Josef blässt unter frenetisch Nubel die Kerzen aus.
00:16:08: Ja, das ist denn der Onkel Josef eigentlich.
00:16:10: Flüstert mir mein Sohn Max zu, während Lisa die Sechgläserei um mit Martin Asti füllt?
00:16:18: Keine Ahnung!
00:16:19: Ich weiß nur, dass er zwei Jahre jünger ist als ich.
00:16:21: Antworte ich ihm.
00:16:23: Während mir meine Schwiegerin ein halbgeforenes Dortenstück auf dem Teller klatscht.
00:16:29: Das muss man sich mal vorstellen.
00:16:31: Ein sich bei gesundem Menschenverstand befindlicher Charakter würde es doch nicht wagen, eine Tiefkühltorte um acht neunundneinzig vom Spar um die Ecke mitzubungen.
00:16:40: Zumal Josef schon die ganze Arbeit mit der Jause meiner Elke aufgebildet hat.
00:16:45: Aber das sieht dem Geiz krank ähnlich!
00:16:48: Da mir der Appetit auf den Kuchen vergangen ist gehe ich zu meiner Tochter Lise eine Küche und helfe beim Servieren der Festtagsjause.
00:16:56: Meine Frau hat extra für den seltenen Besuch Suche und Marke gerollt.
00:17:01: Klingt etwas ungewöhnlich für eine Bauernjose, aber Josef meinte seine Anastasia und die Zwillinge stehen im Moment total auf japanische Delikatesen.
00:17:12: In weißer Voraussicht dass dieses Gericht bei der älteren Generation für Skirnrunzeln sorgen wird kochten wir auch ein saftiges Gulasch aus den besten Stücken unseres Angus Ochsenkurti.
00:17:23: alle essen mit großen Appetit von ihren Kästlichkeiten.
00:17:27: dabei wird das Geputzeskind immer wieder hochgejubelt.
00:17:31: Mein unser Josef, da sind wir schon stolz auf dich, dass du so weit gebracht hast.
00:17:35: Pupp singt meine Mutter ihre Lobes für mir auf meinen kleinen Bruder mit den zwei linken Händen.
00:17:41: Passt du immer gut auf dich?
00:17:43: Auf deinen Grats bei den Willen fragt mein Opa!
00:17:46: Freilich Opa macht ja keine Sorgen in der Stadt gibt es auch nicht mehr Verrückte als am Land gibt er befrackte brav Rede und Auskunft während unserer Großvater weiter fertig ist.
00:17:56: Er war als Kind schon besonders zalentiert.
00:18:01: Eigentlich hast du den Hof falsch übergeben.
00:18:03: Unser Josef hätte ihn im Bahnhof bekommen sollen, nicht der Umgustel da, sagt der alte Tepp an meinen Vatergerichtern und ignoriert, dass ich ihr Gespräch sehr wohl hören
00:18:13: kann.".
00:18:15: Ja, du heißt der Rechter?
00:18:17: Was kann ich denn anderes machen?
00:18:19: Der Haus ist nun mal der ältere und Josef der gescheitere.
00:18:22: Diskutier meine Vorfall.
00:18:24: in normalen Stand der Dinge!
00:18:26: Können diese Vollidioten wenigstens flüstern, wenn sie über mich lästern.
00:18:30: Die Zweig glauben tatsächlich dass ihr Gespräch von Wolfgang Petri der gerade Wahnsinn warum schickst du mich in die Hölle aus dem Radetrillat übertönt wird?
00:18:39: Doch wenn die Batterien von Opa Sörgerit leer sind wie heute dann schreit er als müsse er die Gebirgschützenkompanie höchstpersönlich anführen!
00:18:48: Hey Kleiner bring mir noch einen Kaffee!
00:18:51: fordert mein Opa meine Sohn Max auf.
00:18:55: Leider kann sich dieser in dem Moment nicht von seinen Händelösen, da er kurz davor ist das nächste Level im Candy Crush zu erreichen.
00:19:03: Die Kinder heißen heutzutage nicht mehr das was sie einmal waren bestätigt meine Mutter.
00:19:08: Wie heißt denn der kleine mit der Brille überhaupt?
00:19:10: Ist das der
00:19:10: Hannes?!
00:19:12: Nein!
00:19:12: Das ist der Konstantin erklärt mein Vater während er ein Max ansieht.
00:19:16: Hör mal zu junger Mann!
00:19:18: Dadelt mein Opa nun direkt meinen Sohn Hannes den er für Max hält?
00:19:22: Wir hatten damals noch Respekt vor den Älteren.
00:19:25: Du sollst dankbar sein, dass du ein Nachüber in den Kopf hast.
00:19:29: Ich habe hart gearbeitet um euch dieses Imperium hinterlassen zu können!
00:19:34: Da wäre es doch das Mindeste, daß du meine Tasse Kaffee holst!
00:19:38: Du Penge!
00:19:40: Du Opa ich glaube, du hattest schon genug Koffein.
00:19:43: Dein Bulls kommt mir recht hoch vor.
00:19:45: Versuche ich, den sich anspannten Generationen-Konflikt im Keim zu sticken.
00:19:50: Beleidig ruft der Quer durch den Raum zu meinem Vater.
00:19:54: Ich habe es dir damals schon gesagt, Pup!
00:19:56: Der Josef hätte Bauer werden sollen.
00:19:59: Ja Opa lasst das gut sein sagt er meine Mutter.
00:20:01: und jetzt stellt den Arm ihre Schwiegervaters während die quasi Stiefmutter meines Vaters die Steinhörber Aloise aufsteht um ihrem Liebling einen frischen Kaffee zu bringen.
00:20:12: Ich an deiner Stelle beginnt Aloise mit mir ein Gespräch.
00:20:16: Würde denn in Großfall etwas mehr Respekt behandeln?
00:20:19: Du und deine Familie verdankten alles.
00:20:21: Merkte
00:20:22: das?!
00:20:23: Ein Wort von mir genügt und du wirst ganz schnell aus dem Testament gestrichen, Hans.
00:20:28: Droht mir Großvaters Jungbrunnen!
00:20:30: Gealloisia!
00:20:31: Jedem Dorf weißt doch, dass Du unseren Opa ausnimmst wie in den Weihnachtsgangs.
00:20:36: Setzt Dich wieder hin, stopft Dir ein Markiner verlungenes Maul und Gib Ruhe, hauche ich Ihr zärtliches Ohr.
00:20:44: Was sehe ich denn da?
00:20:45: Suchi!
00:20:47: Noch nie habe ich mich über Jochens Anblick mehr gefreut als in diesem Moment.
00:20:52: Selst dich, Herr Jochen!
00:20:53: Wir haben genug für alle da, lädt mir meine Elke herzlich ein.
00:20:56: Ich möchte eure schöne Feier aber wirklich nicht stören.
00:20:59: gibt es sich schüchtern?
00:21:00: Aber Jochen du störst doch nie zeige ich mich ausnahmsweise von meiner besten Seite Irritiert sehen wir meine Frau und die buckelige Verwandtschaft dabei zu wie ich.
00:21:10: Jochen Nehmen mir eine Stuhlanbite um so gleich aufzustehen Und ihm um ihnen einen Teller zu holen.
00:21:19: Moment mal Jochen, darfst du das Veganer denn überhaupt zuschießen?
00:21:22: Na streng genommen nicht aber bei Fisch mache ich ab und zu eine kleine Ausnahme.
00:21:27: Jochen zuckt entschuldigend mit den Schultern und schiebt sich ein Stück in den Mund.
00:21:31: Mh.
00:21:32: Herr Vorragender schmeckt einfach fantastisch elke!
00:21:36: Sichtlich ausgehungert verputzt mir nachbei einen Marken nach dem anderen während ihm der angereiste Teil der Familie wortlos beim Genießen zusieht.
00:21:44: Übrigens alles Gute zum Geburtstag.
00:21:46: Josef gratuliert Jochen auch noch höflich.
00:21:49: Danke Jochen erwidert mein Bruder, die Glückwünsche um als bald vorzufahren.
00:21:54: Weißt du Jochen ich war auf dich in meiner Kindheit immer ein bisschen eifersüchtig.
00:21:58: aber warum das fragt mein Nachbar sichtlich überrascht?
00:22:01: Als du mit deinem Großvater im Sommer bei uns auf Urlaub warst hat der Haus immer noch mit dir gespielt und mich links liegen gelassen.
00:22:08: wenn ich dann einmal mitspielen durfte habt ihr mich verarscht.
00:22:11: dabei wäre ich so gern mit euch zwei zum Fußballplatz geradelt oder mit zum Fischen gekommen.
00:22:17: erinnert sich Josef Was redest du denn für einen Blödsinn?
00:22:20: Mir ist die Sache jetzt schon unangenehm und dann wird auch noch der Jochen-Sentimental.
00:22:24: Ja, wir haben schon Spaß gehabt damals.
00:22:26: am meisten hat mir gefallen als mir der Honster das Melken beigebracht hat.
00:22:29: Mein Gott!
00:22:30: Das Melken.
00:22:32: vor Begeisterung und Verzweiflung gleichermaßen schlägt meine Mutter die Hände zusammen.
00:22:36: Das waren noch schöne Zeiten am Hof.
00:22:39: natürlich muss auch mein Vater seine Senf dazugeben Und das war der größte Fehler, den du machen konntest mit dem Melken aufzuhören und den Betrieb auf Motor-Kuhhaltung umzustellen.
00:22:52: Er wies dabei schon dass sich die Milchviehaltung nicht merentiert hat und wir statt Gewirren nur noch schulen gemacht haben.
00:22:59: Bringe ich nun mal ein wirtschaftliches Argument in das Gespräch ein.
00:23:03: Ach was?
00:23:05: Dann hättest du eben nicht viel Bestand erweitern müssen aber du hast ja nie Freude gehabt am Melken!
00:23:11: fährt meine Mutter mit ihren Vorwürfen fort.
00:23:14: Wie hätte das den Buben nie erlaubt dürfen, dass er dem Betrieb umstellt?
00:23:18: spricht der Großvater das Wort zum Sonntag.
00:23:21: Du Opa ich war damals fast vierzig Jahre alt, groß genug um eigene Entscheidungen zu treffen.
00:23:26: Meinst du nicht?
00:23:28: Selbstständige Entscheidungen zertreffen die gute Zucht!
00:23:31: Alles hast du ruiniert.
00:23:32: wir mussten damals im Krieg kämpfen und... So ein altbewährter Trumpf, ich habe nicht jahrelang das Vaterland verteidigt damit du davon eine Milchwirtschaft auf Mutterkohaltung umstellen kannst.
00:23:44: Opa!
00:23:45: Du warst in Feenland stationiert?
00:23:47: Ganz genau und hätten wir damals nicht gewonnen Dann müsstet ihr am Tisch heute alle Finish sprechen.
00:23:55: Sichtliche Verwirrung macht es sich an der Festtafel breit.
00:23:59: In der Zwischenzeit holen Konstantin oder Lisa kleine Babykatzen aus dem Stall um sie Anastasias Kindern zu zeigen.
00:24:06: Die Zwieninge verlieben sich schockartig in den Katzen Nachwuchs.
00:24:09: Ui, sind die süß!
00:24:13: Aber ihr wisst ja nicht das Katzenjährlich zwischen ein Komma Vier und drei Komma Sie Milanvögel töten?
00:24:19: kommentiert Anna Stase das vorzügige Streichel der Feldknollen.
00:24:24: Zwar sind unsere Katzen in diesem Anklagepunkt unschuldigt dass sie dermaßen mit Katzenfutter vollgestoppt sind, dass sie nicht mal einer Mausnauch laufen geschweige denn eine Vogel nachfliehen können.
00:24:35: Aber wo ist es, so will ich groß mit der arroganten Frau meines Bruders herumdiskutieren?
00:24:39: Ich frage ihn nur schräg über den Tisch.
00:24:41: Was möchtest du damit sagen, Anastasia?
00:24:43: Sollen wir die Katzen nun auf der Stelle erschießen?
00:24:46: Erschrocken sieht mich meine Schwägerin an!
00:24:50: Also... Wir haben die jungen Katzen früher in Bach ertränkt, erzählt Opa seine Spanker seiner Jugend.
00:24:57: Josef vermerkt, dass sich seine Gattin etwas unwohl fühlt und meint – komm an das Taser!
00:25:01: Ich führ dich ein bisschen am Hof herum und zeige dir was ich früher alles machen musste.
00:25:06: Was will er?
00:25:07: Zeig dir die Hecke unter der ihr sicher als Kind immer versteckte damit er nicht helfen musste während ich die ganze Drecksarbeit alleine machte.
00:25:16: Da ich mir die Beine verdrehten möchte stehe ich ebenfalls auf.
00:25:19: Außerdem will ich nun sicher im Abstand meinen Bruder und seiner Frau folgen.
00:25:24: Ich bin einfach zu neugierig auf sein Märchen.
00:25:27: Das letzte Mal als Soße vom Hof herum stiefelte, ließ er ein Viehgatter offen, sodass ich meine Kühe auf der Straße widerfand.
00:25:35: Natürlich war er nicht in der Lage die Tiere wieder in den Stall zu treiben – das dürften dann Elke und ich erledigen, während er blöd herumstand und sagte, also ich habe das doch bestimmt nicht geöffnet!
00:25:46: Ach Josef, dein Bruder hat aber viele Kühe.
00:25:48: dachter wie sie stiegen?
00:25:49: Ist das notwendig, dass man in der heutigen Zeit noch soviel Rinde halten
00:25:53: muss?"
00:25:53: kommentierte Anastasi die Lage als sich hinter dem Haus stehen Da.
00:25:57: ich weiß auch nicht Süße, der Hans braucht die Rinder eben für seinen Lebensunterhalt.
00:26:01: Er kann ja sonst nichts anderes", erklärt er mein Bruder während sie weiter Richtung Stall und Maschinenhalle schlendern.
00:26:08: Leider bemerkst du mich hinter sich da ich als flink einschlächende Indianer nicht mehr ganz in Form bin!
00:26:15: Du, Hans, wo ist denn eigentlich die Sheki?
00:26:18: fragt mein Bruda Ich kenn' mich nicht aus, die Wehr Ja, die Shaki unsere Ziege Ich habe schon seit zehn Jahren keine Ziegen mehr informiere ich meinem Bruder über den neuesten Stand am Hof.
00:26:29: Ja, aber wo ist die Schäcke denn jetzt?
00:26:32: Nun Joseph, ich musste jetzt eine traurige Mitteilung machen!
00:26:35: Das Schäcki schon sechzehn Jahre alt war als er auf der Alm vom Blitzerschlag wurde.
00:26:40: Ja... Aber warum hat mir das niemand
00:26:41: gesagt?!
00:26:42: Du weißt schon dass die Schöcke meine Ziege war.
00:26:44: Die hat mir seinerzeit da Opa geschenkt!
00:26:47: Entbörte sich mein Bruder, der das dir kein einziges Mal gefüttert geschweige denn gemolken hat.
00:26:53: Der Stall ist aber renovierungsbedürftig.
00:26:55: Letztens habe ich eine Doku auf Arte gesehen, da hatte ein Bauer aus Frankreich einen schönen großen Stall mit ganz viel Holz und sogar riesigen Schiebetüren.
00:27:03: Das sah richtig gemütlich aus.
00:27:05: Wechselt Anastasia das Thema als wenn unsere Stalltür stehen?
00:27:11: Ja Hansi, ich glaube du musst mal modernisieren!
00:27:13: Gibt mir Josef umgefragt an.
00:27:14: Anastasias Guten gibt weiter.
00:27:17: Würde ich gerne bei meinem Bruder damals mit den Sparbüchern davon gelaufen kommentiere ich.
00:27:21: Daher blickt der Anastaser mit dem alten Datdruck Meine drei alten Traktoren.
00:27:25: Du hast drei Traktorn?
00:27:27: Ich glaub, du hast keine Grund über zu wenig Geld zu jammern!
00:27:30: Wenn du dir das alles leisten kannst, erklärt mir meine Schwiegerin und bestaunt dabei meinen sechzigjährigen Stertraktor den vierzigjährige Lindner und den zwanzigjährigen schon dir.
00:27:40: Und mit Dankstudie etwa?
00:27:42: Etermittiesel?!
00:27:43: Nein nein, meine Traktore sind technisch auf dem neuesten Stand.
00:27:46: Alle mit Elektromotor antworte ich und grinse Anastase
00:27:49: an.".
00:27:51: Mein Bruder sieht Tadeln zu mir rüber.
00:27:54: Anastasia Schatz, wollen wir wieder nach unseren Gästen sehen?
00:27:57: fragt er.
00:27:58: Was für Glück dass er sich hier immer noch heimisch fühlt!
00:28:01: Gemeinsam latschen wir wieder in Richtung Haus.
00:28:03: am Tisch haben sich währenddessen zwei Lager gebildet auf deiner Seite die Senioren inzwischen verstärkt durch die alte Zutselbohren die ganz gerne als Überraschungsgangs aufschlägt wenn es irgendwo im Dorf eine Feier und somit gerade das Café in Kuchen gibt.
00:28:17: Und auf der anderen Seite blau dann Jochen Elke und die Lisa über die Stadt München, da meine Tochter mit dem Gananken spielt nach der Maltura dort zu studieren.
00:28:29: Ah!
00:28:29: Da ist er als Geburtstagskind.
00:28:31: herzlichen Glückwunsch um bleibt gesund.
00:28:33: Josef empfängt nun auch unsere Nachbarin meinen Bruder und Getschelt mit ihrem von Rheuma geblagten Fingern in seinen Gesicht herum.
00:28:42: Danke, Zudselbäuer sagt Josef Artig und zieht leicht angeklärt den Kopf ein.
00:28:47: Meine Güte!
00:28:49: Habt ihr es gut?
00:28:49: so viele Enkelkinder und vor allem große starke Buben?
00:28:53: Schau der Max!
00:28:54: Der sieht da überhaupt schon stattlich aus!
00:28:56: Da könnt er schon stolz sein!
00:28:59: Er klärt die Zudsellbäure meinen Eltern.
00:29:01: Ja ja ja ja, da sind wir auch!
00:29:03: Lügen meine Eltern!
00:29:05: Neben dem traurigen Rest der Geburtstagstorte bemerke ich ein großes Backblech voll mit aufwendig verzierten Gebeck.
00:29:12: Wo kommen denn den vielen Mafels auf einmal her?
00:29:14: Meine Tilda hat das Backen für sich entdeckt, Hans.
00:29:17: Sie sucht sich auf YouTube-Rezepte und begt alles nach was ihr gefällt!
00:29:21: Meint Jochen und kann seine Stolz über das neue Hobby seiner Tochter nicht leugnen.
00:29:27: Tatsächlich schmecken die kleinen Dinger richtig gut.
00:29:29: Tilda hatte sich mächtiges Zeug gelegt.
00:29:32: mit der Schokochreme und dem Hauch von Orange hätte sie meiner Meinung nach nicht so sparen müssen.
00:29:37: doch schlagen diese Muffins den Tiefkühlkuchen umweiten, umwelten.
00:29:42: Josef bittet um Aufmerksamkeit, indem er mit dem Kaffee Löffel an sein Sektglas schlägt.
00:29:49: Liebe Familie Anastasia und ich haben gemeinsam mit den Kindern beschlossen dass wir uns in Schlatzingen Häuschen bauen wollen.
00:29:55: nichts Großes einfach einen kleinen aber feinen Zweitversitz.
00:29:59: In Zukunft möchten wir die Wochenenden bei euch verbunden denn Josef macht eine Kunstpause.
00:30:06: um noch eine weitere Überraschung zu verkünden Wo könnte ein Neugeborenes mehr frische Luft bekommen als hier?
00:30:14: Meine Eltern flippen aus, die Zutsel bohren zückt ihr Handy und mir bleibt die Spucke weg.
00:30:20: Das ist ja fantastisch!
00:30:22: Dann kannst du den Übergabevertrag anfächten und doch den Josef den Hof hermachen.
00:30:27: Fantassiert mein Großvater worauf mein Vater nur das geht leider nicht mehr erwidert Ja... Und wo willst du dein kleines aber feines Häuschen hinstellen?
00:30:38: und da bräch ich die Euphorie.
00:30:39: kurz Anastas und ich haben schon genaue Überlegungen angestellt.
00:30:44: Oben am Hügel werden wir bauen, erklärt mir Josef seinen anscheinend schon fortgeschrittenen Plan.
00:30:50: Auf welchen Hüge will ich wissen?
00:30:52: und werde etwas lauter?
00:30:54: Da oben haus sagt mein Bruder und zeigt auf der schönste unserer Felder!
00:30:58: Da habt er euch einen schönen Flecken Erde ausgesucht bekräftig meine Mutter die Entscheidung.
00:31:04: Das geht nicht, vermisse ich die Jubelstimmung.
00:31:07: Warum soll das nicht gehen, Hans?
00:31:09: Giftet Anastasia.
00:31:11: Keine Sorge!
00:31:12: Ich habe schon alles mit dem Bürgermeister geklärt.
00:31:14: Die Baugenehmigung wurde mir vom Bürgemeister fix zugesagt.
00:31:18: Pralt Josef mit seinen Connections.
00:31:21: Sag mal, spinnt ihr alle
00:31:22: miteinander?!
00:31:23: Nun werde ich richtig laut... Das da ist mein Hof!
00:31:27: Hier wird kein einziger Quadratmeter Grund im Bauland umgebiet und verkauft auch nichts.
00:31:33: Nicht verkaufen sagt mein Bruder ganz ruhig.
00:31:36: Das schuldest mir ja noch was.
00:31:38: Eröffnet ihr mehr, während meine Frau und meine Kinder immer Verluster dreimblicken?
00:31:42: Was soll ich dir
00:31:43: schulen?!
00:31:44: Du weißt doch ganz genau Hans!
00:31:46: Damals als du den Hof übernommen hast habe ich die Verhältbarung dass ich auf meinem Pflichtteil verzichten soll nicht unterschrieben!
00:31:55: Du hast ein dickes Sparbuch bekommen, argumentiere ich zurück.
00:31:58: Ja schon, Hans aber dieses Sparbuch hätte doch nichts mit dem Bauernhof zu tun, starrt halt meine Mutter Während mein Vater nichts und meinen Großvater grinst.
00:32:08: Darüber würde ich sagen, sprechen wir ein anderes Mal in Ruhe weiter.
00:32:11: Heute war so ein netter Tag!
00:32:12: Und ausser den müssen wir uns langsam wieder auf den Heimweg machen.
00:32:15: Versucht mit dem Bruder seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen.
00:32:19: Jetzt schon?
00:32:20: Das ist aber schade!
00:32:21: Es wars doch schön mit euch, traut meine Mutter.
00:32:23: Komm Josef, nimm noch einen Speck mit und frische Eier einer Stadt.
00:32:26: bekommt ihr sowas Gutes?
00:32:27: in keine Geschäfte", sagt unsere Mutter zu ihrem Lieblingssohn.
00:32:31: Der Papa wird ja ein schöner Stück Schinkenspeck runterschneiden.
00:32:35: Mein Vater füllt sich dazu veranlasst, flott in meiner Speisekammer zu verschwinden und fünf Minuten später mit fünf Kilo Speck, zwanzig Würsten, dreißig Eier und einem Leibkäse den ich beim Kreuzemberg gekauft habe, völlig zurückzukehren!
00:32:50: Aber doch nicht so viel Papa das wäre doch nicht notwendig gewesen.
00:32:55: Danke Mama du bist die Beste bedankt sich Josef überschwänglich bei den falschen Personen im Raum.
00:33:00: Ach ja Elke, das hätte ich fast vergessen, sagt Josef an meine Frau gerichtet.
00:33:05: Ein kleines Dankeschön dafür dass du uns so gut verkürstigt hast!
00:33:09: Das ist für dich und die Kinder!
00:33:11: Aber recht Elke mit großer Geste eine kleine Packung Merci Schokolade Der wahr ist und wird immer ein geiziges Arschloch bleiben.
00:33:21: Teilnahm's los sehe ich zu wie mein Bruder seine Familie ins Auto verfrachtet und bleibe gemeinsam mit meinem So-Max und Jochen am Tisch sitzen Während meine Eltern, der Opa und die Steigenhaber Alois seit dem davonfahrenden Auto nachwinkeln.
00:33:36: Meine Eltern verschwinden anschließend schnell in ihrer Wohnung.
00:33:40: Ich werde heute Nacht blödschauen wenn sie auf die Toilette gehen und das Licht nicht funktioniert.
00:33:46: Der Stromverteiler für das ganze Haus befindet sich nämlich im meinem Vorhaus Und da werde ich heute mal den Schalter umlegen.
00:33:54: Opa an seine Gespielen ziehen auch von dannen.
00:33:57: Jedoch lassen Sie sich vorher noch von Elke die Reste des Gulasch in ihre mitgebrachte Dappadosen einpacken.
00:34:05: Eines muss ich dir sagen, Hans unterbricht Jochen die Stille.
00:34:08: Besonders gemocht habe ich meine Großeltern eigentlich nie – obwohl sie mit mir in den Urlaub fuhren!
00:34:13: Meine Eltern waren auch nicht immer nett zu mir.
00:34:15: Sie steckten mich mit zehn Jahren schönes Internat damit zu Hause ihre Ruhe genießen konnten, prült mich an wenn die Not nicht gut war, interessierten sich nicht wirklich schon meine Kinder und waren mit Jutta als Schwiegertochter nie
00:34:27: einverstanden.".
00:34:28: Mit dir möchte ich die familiären Verhältnisse aber auch nicht freiwillig tauschen.
00:34:33: Ja, was soll ich sagen?
00:34:34: Die Verwandtschaft kann man sich nicht aussuchen, Antwort der ich resigniert.
00:34:38: Leider nicht!
00:34:39: Doch zum Ausgleich hat man gute Freunde, sagt Jochen und klopft mir wie einem alten Pferd auf die Schulter.
00:34:45: Entkräftet blickt uns Elke an als sie sich zu uns einen Tisch setzt.
00:34:50: Herr je so schnell brauche keine Familie mehr für er selbst zieht.
00:34:54: Die nächste Zusammenkunft, meine Schatz wird es frühestens Beoberspärligung geben.
00:34:59: Und eines garantiere ich euch jetzt schon, bei dieser Feier gibt es Kabia und Champagner Kostes.
00:35:06: Was ist Wolle?
00:35:09: Danke fürs Zuhuchen!
00:35:10: Ihr hofft es hat euch gefreut, Führdenk.
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